Heizungsanlagen und Wärmepumpen - Wartung und Installation
Wir sind ein "Fachbetrieb gem. § 62 WHG und § 62 AwSV für die Errichtung u. Instandsetzung von Heizölverbraucheranlagen mit dem Überwachungszeichen der ÜWG-SHK". Dies ist für den Betreiber einer Heizölverbrauchsanlage von Interesse, da er Tätigkeiten an seiner Anlage von einem anerkannten Fachbetrieb ausführen zu lassen hat. Für nähere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Wir sind spezialisiert auf den Heizungshersteller Weishaupt (Wärmepumpen, Gas- und Ölbrennwertheizungen) sowie Vaillant.
Wartungen von Heizungsanlagen
Eine Heizungsanlage sollte regelmäßig (1 x jährl.) gewartet werden, damit sie über viele Jahre hinweg energieeffizient und störungsfrei läuft.
Wir führen Wartungen und Reparaturen an folgenden Heizungsfabrikaten durch: Weishaupt, Vaillant, Buderus, Viessmann, Junkers
Ebenfalls führen wir Wartungen an Warmwasser-Speichern durch. Dies umfasst z.B. die Reinigung des Speichers und Austausch der Opferanode.
Auch Solaranlagen sollten regelmäßig geprüft werden, hier z.B. die Werte der Solarflüssigkeit, Ausdehnungsgefäße, Pumpen.
Wir bieten Ihnen weiterhin einen Heizungscheck sowie die Optimierung Ihrer Heizungsanlage an.
Die Wärmepumpe im Altbau
Eine Wärmepumpe ist eine moderne und umweltfreundliche Heiztechnik, die auch in älteren Gebäuden viele Vorteile bietet. Hier sind die wichtigsten Gründe, warum eine Wärmepumpe eine gute Wahl für Ihren Altbau sein kann:
1. Energieeffizienz und Kosteneinsparungen
Wärmepumpen nutzen die natürliche Wärme aus der Luft, dem Erdreich oder dem Wasser, um Ihr Zuhause zu heizen. Das bedeutet, sie benötigen weniger Energie als herkömmliche Heizsysteme und können so Ihre Heizkosten senken. Voraussetzung ist, dass nach der Installation die Wärmepumpe richtig eingestellt, ein hydraulischer Abgleich durchgeführt wird sowie ein Betrieb mit möglichst geringer Vorlauftemperatur erreicht wird.
2. Umweltfreundlich
Da Wärmepumpen hauptsächlich erneuerbare Energiequellen nutzen, sind sie besonders umweltverträglich. Sie reduzieren den CO?-Ausstoß und tragen somit zum Schutz unseres Planeten bei. Idealerweise haben oder planen Sie eine Photovoltaikanlage. Dies bringt den Vorteil, selbst erzeugten Strom für den Betrieb der Wärmepumpe nutzen zu können.
3. Eignung für Altbauten
Auch in älteren Gebäuden können Wärmepumpen effektiv eingesetzt werden. Moderne Systeme sind anpassungsfähig und können in Kombination mit Gas- oder Ölheizungen (Hybridanlagen), Fußbodenheizungen oder den vorhandenen Heizkörpern installiert werden. Oftmals bietet es sich an, bestehende Heizkörper durch größere (tiefere) Heizkörper zu ersetzen, weil damit eine niedrigere Vorlauftemperatur möglich wird.
4. Fördermöglichkeiten
Der Umstieg auf eine Wärmepumpe wird durch staatliche Förderprogramme unterstützt. Das macht die Investition noch attraktiver und erleichtert die Modernisierung Ihres Altbaus. Wir empfehlen Ihnen eine Beratung von einem unabhängigen Energieberater.
Die Qualifikation Wärmepumpen-Sachkunde nach VDI 4645 wurde im November 2023 erlangt.
Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) - Mehr Freiheit bei der Heizungswahl
Wir informieren Sie hier kurz über die Änderungen hinsichtlich des Einbaus von Heizungen:
Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) ist offiziell in Kraft getreten! Es ersetzt das bisherige Gebäudeenergiegesetz (GEG). Der Gesetzgeber setzt nun auf Technologieoffenheit, Machbarkeit und Vertrauen statt starrer Verbote.
Die neue "Biotreppe" ab 2029
Wenn Sie sich für eine neue Gas- oder Ölheizung entscheiden, müssen Sie künftig schrittweise steigende Anteile an klimafreundlichen Brennstoffen (wie Biomethan, Bioöl oder Wasserstoff) nutzen:
- Ab 2029: Mindestens 10 %
- Ab 2030: Mindestens 15 %
- Ab 2035: Mindestens 30 %
- Ab 2040: Mindestens 60 %
- Ab 2045: 100 % (Klimaneutralität)
Staatliche Förderung sichern über die KfW
Die Bundesregierung unterstützt den Einbau klimafreundlicher Heizungen und energetische Sanierungen weiterhin massiv über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG).
Welche Förderung steht Ihnen zu?
Die Förderung setzt sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen, die Sie miteinander kombinieren können:
- Grundförderung: Ein fester Basiszuschuss, der jedem privaten Selbstnutzer für den Heizungstausch zusteht.
- Einkommensbonus: Zusätzliche finanzielle Unterstützung für Haushalte unterhalb einer bestimmten Einkommensgrenze.
- Klimageschwindigkeitsbonus: Eine finanzielle Belohnung, wenn Sie eine alte, funktionstüchtige fossile Heizung besonders zügig austauschen.
- Kinderbonus: Ein Extra-Zuschuss für Familien mit minderjährigen Kindern im Haushalt
Hinweis: Der Förderhöchstbetrag sinkt ab dem 1. Februar 2027 halbjährlich um jeweils 750 Euro. Frühzeitiges Handeln lohnt sich!
Alle Details im KfW-Förderprogramm
Die genauen Förderhöhen, aktuellen Prozentsätze und Einkommensgrenzen ändern sich regelmäßig. Die tagesaktuellen Bedingungen und Antragsformulare finden Sie direkt bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau:
- Zentraler Einstieg: Besuchen Sie die offizielle KfW-Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG).
- Das passende Programm: Nutzen Sie das KfW-Programm Heizungsförderung für Privatpersonen, um Ihren Zuschuss für den Heizungstausch zu berechnen und zu beantragen.
Wichtige Unterlagen für Ihr Heizungsangebot & Förderung
Um Ihnen ein maßgeschneidertes und fachgerechtes Angebot für Ihre neue Heizungsanlage erstellen zu können, benötigen wir vorab zwei wichtige technische Berechnungen:
- Die Heizlastberechnung: Sie ermittelt den exakten Wärmebedarf jedes einzelnen Raumes. Nur so können wir Ihre neue Heizung passend dimensionieren. Das verhindert eine ineffiziente Über- oder Unterdimensionierung.
- Den hydraulischen Abgleich: Er sorgt dafür, dass sich das Heizwasser gleichmäßig im Haus verteilt und jeder Heizkörper genau die benötigte Wärmemenge erhält. Das spart dauerhaft Energie und ist zudem Voraussetzung für staatliche Fördergelder.
Unsere Empfehlung: Nutzen Sie einen unabhängigen Energieberater
Der Weg zur maximalen staatlichen Förderung kann komplex sein. Daher empfehlen wir Ihnen dringend, für Ihr Projekt einen zertifizierten Energieberater zu beauftragen.
- Neutrale Beratung: ein Energieberater prüft Ihr Gebäude unabhängig und findet die technisch und wirtschaftlich beste Lösung für Ihre Immobilie.
- Berechnungen: er berechnet die Heizlast Ihres Gebäudes und den hydraulischen Abgleich nach Verfahren B.
- Sichere Antragstellung: er übernimmt für Sie die Kommunikation und die Begleitung bei der Antragstellung im KfW-Zuschussportal, damit Sie kein Geld verschenken.
Wir sind erst zufrieden, wenn Sie es sind!
Wärme bedeutet Wohlbefinden. Das gilt insbesondere für Ihr Zuhause. Deshalb gehört zu einer guten Lösung für sparsamen und klimaschonenden Wärmekomfort nicht nur die ordnungsgemäße technische Ausführung, sondern vor allem ein guter Service.
Auch nach der Installation stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung. Ob im Wartungs-, Störungs- oder Reparaturfall sowie Notdienst - wir sind für Sie da.